Diese Sportart kam aus England und steht allen Hunden offen. Voraussetzung an die Hunde ist die körperliche Fitness, kein Übergewicht, keine sehr großen Hunde oder weitere körperliche Beeinträchtigungen. Ebenso gibt es weitere wichtige Eigenschaften die den Beginn für diese Sportart erleichtern; die Grundgehorsam des Hundes und eine Bindung an den Hundeführer.

Agility besteht darin, den Hund die verschiedensten Hindernisse in ständig wechselnder Reihenfolge überwinden zu lassen, um so seine Führigkeit, seine Geschicklichkeit aber auch Schnelligkeit unter Beweis zu stellen. Es hat viel Ähnlichkeit mit einem Reit- und Springturnier im Pferdesport.

Das oberste Gebot ist die Disziplin und die Harmonie beider – Hundeführer und Hund. Zu den Geräten eines Parcours gehört in der Grundausstattung folgendes:

Sprünge, Laufsteg, Wippe, Schrägwand, Slalom, fester Tunnel, Stofftunnel, der Reifen, ein Weitsprung.

Somit eine Vielfalt an Geräten, die der Hund zunächst kennen lernen muss, bevor er sie sicher erarbeiten kann!

Der Parcours setzt sich aus den geschilderten Hindernissen zusammen. Der Verlauf der Strecke ist am Wettkampftag ganz der Phantasie des Richters überlassen und bedeutet somit, dass der Parcours IMMER unterschiedlich ist. Die Strecke darf je nach Prüfungsstufe bis max. 220 Meter lang sein und alle Geräte müssen auf einem Feld einer Mindestgröße von 20 x 40 Meter aufgebaut sein.

Ziel ist nun, dass das Team aus Mensch und Hund fehlerfrei und mit der schnellsten Zeit den Parcours absolviert. Das „Führen“ des Hundes durch den Parcours geschieht nicht mit der Leine, sondern nur mit der Körpersprache des Hundeführers und den jeweiligen Kommandos dazu. Der Hund darf noch nicht mal, aus Sicherheitsgründen, ein Halsband tragen. Daraus erkennen Sie, was diese Sportart zwischen dem Mensch und Hund verlangt und auch verstärken wird: Vertrauen und Bindung!

Ein Hund darf erst auf Turnieren starten, wenn er eine Begleithundeprüfung erfolgreich bestanden hat. Die Prüfungsstufen sind auf Wettkämpfen von der A0 (Beginner) bis zur höchsten Stufe, der A3. Die Durchführung eines Wettkampftages beinhaltet 2 Läufe. Dem Agility-Lauf (A-Lauf) und dem Jumping. Im A-Lauf sind die Kontaktzonen-Geräte (A-Wand, Steg und Wippe) vorhanden. Im Jumping sind diese Kontaktzonengeräte nicht im Parcours.

Bevor mit der Sportart begonnen wird, ist zunächst das Alter des Hundes wichtig. Wir beginnen erst mit dem Training, wenn der Hund ausgewachsen ist und ebenso ist ein Training mit „alten“ Hunden (meistens ab 9 Jahre) nicht mehr sinnvoll. Mit jungen Hunden empfiehlt es sich Gehorsamsarbeit oder auch vorbereitende Arbeit für das Agility vorzunehmen. Ebenso ist auch die Gesundheit des Hundes, z. B. Röntgen der Hüften und der Wirbelsäule, vor Beginn abzuklären.

Letztendlich ist aber auch nicht zu vergessen, die körperliche Fitness des Hundeführers 😉

Für weitere Details sowie Beratungen bzw. Fragen zu dieser Sportart aber auch Training wenden Sie sich bitte an:

Julia Ladaje und Mareike Hirschfeld

Ansprechpartner: Obfrau Mareike Hirschfeld und Vertretung Julia Ladaje

  • Mobil Mareike Hirschfeld: 0157/30443004 
  • Mobil Julia Ladaje: 0173/9902876
  • Trainingszeiten:
    • Montag ab 18:00 Uhr
    • Mittwoch ab 18:00 Uhr
    • Samstags ab 13:00 Uhr